Rheuma Formen
Zu den häufigsten entzündlichen Rheumaerkrankungen gehören die chronische Polyarthritis, die reaktive Arthritis, die Psoriaris-Arthritis und der Morbus Bechterew. Bei der chronischen Polyarthritis sind meistens mehrere Gelenke betroffen. Durch die ständigen Entzündungen wird der Gelenkknorpel nach und nach abgebaut.
Der Morbus Bechterew unterscheidet sich von der Polyarthritis darin, dass die Wirbelsäule, die Gelenke der Extremitäten und die Sehnenansätze in diesen Bereichen entzündet sind. Die reaktive Arthritis tritt immer in der Folge eines bakteriellen Infektes auf und betrifft vor allem die Beine.
Bei den nicht-entzündlichen rheumatischen Erkrankungen geht es in erster Linie um Verschleißerscheinungen der Gelenke, so dass sie mit zunehmendem Alter häufiger vorkommen. Dabei geht es vor allem um den Abbau der Knorpelsubstanz und dem anschließenden Verschleiß der Knochenenden. Zu diesem Formenkreis zählen unter anderem die Arthrose, die Osteoporose, die Spondylarthrose und die Spondylosen.
Neben dem Gelenkrheumatismus gibt es auch den Weichteil-Rheumatismus, der dann Muskeln, Sehnen und Bänder betrifft. Auch die Gicht, welche durch einen hohen Harnsäurewert gekennzeichnet ist, gehört zum rheumatischen Formenkreis.