Rheuma Diagnose

Die Diagnose von Rheuma ist in den meisten Fällen nicht schwer für den Arzt, da sich typische Symptome zeigen. Zumindest ist dies bei fortgeschrittenem Rheuma der Fall, denn am Anfang zeigen sich oftmals nur wenige Veränderungen. Bereits durch das ausführliche Gespräch wird der Mediziner wichtige Anhaltspunkte erhalten, welche auf Rheuma hindeuten. Gerade wenn in der Familie bereits Rheumafälle vorkamen, wird der Arzt in seinem Verdacht bestätigt.

Einige Werte im Blut sind verändert, dazu gehört ein erhöhter Entzündungswert sowie ein niedriger Hämoglobinwert, und manchmal kommen auch eine Blutarmut oder ein nachweisbarer Rheumawert dazu. Der Arzt erkennt die geschwollenen, schmerzenden Gelenke bereits mit bloßem Auge. Die typischen Veränderungen an den Gelenken, sind im Anfangsstadium nicht wirklich erkennbar, sondern erst bei fortgeschrittener Erkrankung. Am ehesten sind Auffälligkeiten an den Händen und Füßen des Patienten feststellbar.

Die Diagnose sollte immer von einem Spezialisten gestellt werden, denn nicht jeder Internist kennt sich gut mit Rheuma aus. Außerdem kann der Arzt dann auch gleich die entsprechende Therapie einleiten und muss den Patienten nicht erst an einen anderen Mediziner überweisen.

Es gibt insgesamt sieben wichtige Kriterien für die Diagnose von Rheuma, von denen mindestens vier erfüllt sein müssen. Dazu zählen die Morgensteifigkeit, tastbare Schwellungen, Arthritis der Handgelenke, symmetrische Arthritis, typische Rheumaknoten, der Rheumafaktor im Blut und sichtbare Veränderungen auf dem Röntgenbild.

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