Rheuma bei Kindern
Bei Kindern ist es auch häufig so, dass die Symptome nur während eines Zeitraumes von etwa sechs bis acht Wochen bestehen, um dann wieder abzuklingen. Lediglich in 10 bis 15 Prozent der Fälle entwickelt sich das Rheuma zu einem chronischen Leiden. Eine frühzeitige Diagnose und Therapie ist gerade bei Kindern enorm wichtig, da sie sich noch im Wachstum befinden, und sich Veränderungen an den Gelenken, Knochen, Muskeln und Sehnen fatal auswirken könnten.
Wird das Rheuma während der ersten sechs Lebensjahr diagnostiziert, hat das Kind eine Chance von mindestens 70 Prozent, dass die Beschwerden bis zur Pubertät verschwunden sind. Wenn das 12. Lebensjahr bereits erreicht wurde, können nur noch rund 20 bis 40 Prozent der Kinder mit einer Heilung rechnen.
Bei Kindern ist Rheuma wesentlich schwerer zu erkennen, da es ganz anders in Erscheinung tritt als bei Erwachsenen. Kleine Kinder können Schmerzen nicht lokalisieren, so dass die Eltern irgendwann eine Schonhaltung feststellen können. Oft wird auch bei alltäglichen Handlungen bemerkt, dass etwas anders ist. Behandelt wird das Rheuma bei Kindern sowohl medikamentös als auch durch Physiotherapie.